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USB: Computer-Konnektivitäts-Koloss

USB hat sich zum Koloss der Computerkonnektivität entwickelt und steht mit der selbstbewussten Leichtigkeit eines Standards, der über seine Gegner triumphiert hat, in der Welt des Computerzubehörs und der Peripheriegeräte. Parallele und serielle Protokolle sind virtuelle Dinosaurier, die von Computerherstellern fast überall abgeschafft werden. Firewire (IEEE 1394) ist immer noch in bestimmten netten Märkten präsent, zum großen Teil aufgrund der beharrlichen Entschlossenheit von Apple Computern und Sony, den Standard weiter voranzutreiben. Aber was hat dazu geführt, dass USB zum Standard der Wahl für Computerkonnektivität geworden ist?

Die erste Antwort ist Geschwindigkeit. Jahrelang verwendeten Computer seriell (RS-232) und parallel (IEEE 1284) für die Datenverbindung und Übertragung zwischen Computern und Geräten. Die Übertragungsgeschwindigkeit dieser Protokolle ist jedoch langsam und beträgt durchschnittlich 4 Mbit/s bei der neuesten parallelen Revision und durchschnittlich 58.000 Bit/s bei seriellen Verbindungen. Im Gegensatz dazu hat USB 1.1 eine Übertragungsgeschwindigkeit von 12 Mbit/s und USB 2.0 Highspeed kann bis zu 480 Mbit/s erreichen. Der Geschwindigkeitsunterschied gepaart mit der Haltbarkeit, Universalität und Einfachheit der USB-Verbindung läutete leicht die Totenglocke für serielle und parallele Ports.

Dies erklärt immer noch nicht den Aufstieg von USB über Firewire. Obwohl Firewire eine maximale Übertragungsgeschwindigkeit von 400 Mbit/s hat (80 Mbit/s langsamer als der USB 2.0-Standard), hat Firewire bei der Übertragung großer Datenmengen tatsächlich den Vorteil von USB. Anscheinend liegt die Übertragungsrate von USB bei 480 Mbit/s, aber die durchschnittliche Geschwindigkeit ist etwas langsamer. Firewire hingegen hat eine konstante Übertragungsrate von 400 Mbit/s, was es ideal macht, große Dateien oder Datenströme wie Audio und Video zu übertragen. Es ist diese konstante Hochgeschwindigkeitsverbindung, die Firewire zur bevorzugten Verbindung für Multimediaanwendungen gemacht hat.

Der Untergang von Firewire liegt nicht in der Designqualität, sondern im Preis. Während USB für Hersteller recht günstig zu implementieren ist, kostet Firewire 1 bis 2 US-Dollar pro Verbindung. Daher haben weniger Hersteller Geräte hergestellt, die Firewire unterstützen, wodurch der Standard in die Multimedia-Computing-Nische verbannt wird. Ein kleiner Faktor ist außerdem die etwas weniger haltbare Natur des Firewire-Anschlusses.

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